Wellheim hat rund 2.700 Einwohner und ist ein Marktflecken im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und im Freistaat Bayern in dem nach ihm benannten "Wellheimer Tockental", einem Urdonau-Tal gelegen.
Wellheim liegt auch südlich von Dollnstein und nördlich von Rennertshofen. Im Ort entspringen mehrere Quellen unter anderem die Schutter, die in Ingolstadt in die Donau mündet. Wellheim besteht aus den Ortsteilen Wellheim mit dem Gutshof Espenlohe, Biesenhard, Gammersfeld, Hard, Konstein, Aicha und der Einöde Wielandshöfe. Der Ort wurde erstmals im Jahre 1121 urkundlich erwähnt. Oberhalb von Wellheim steht die aus dem 12. Jahrhundert stammende aber bereits seit dem 18. Jahrhundert verfallene Burg Wellheim auf einem zerklüfteten Jurafelsen. Am besten erhalten geblieben ist noch der Bergfried. Sehenswert ist die katholische Pfarrkirche St. Andreas aus dem 11. Jahrhundert.