Sinn liegt in Hessen im Tal des Flusses Dill am Rande des Westerwalds. Die Gemeinde hat etwa 6600 Einwohner und entstand durch einen Zusammenschluss mit den benachbarten Orten Fleisbach und Edingen.
Die beiden letzteren waren lange Zeit vor allem von der Landwirtschaft geprägt und werden heute vor allem als Wohngebiete genutzt. Sinn hat dagegen eine relativ lange Industrie-Tradition, die Gießerei-Branche spielt dabei nach wie vor eine wichtige Rolle. Unter anderem werden hier auch (Kirchen-) Glocken gegossen. Erstaunlicherweise ist in der Gemeinde des weiteren ein Großteil an historischen Bauwerken erhalten geblieben. Erstaunlich deshalb, weil der Ort während des Zweiten Weltkriegs wiederholt intensiv bombardiert, aber nur zweimal getroffen wurde.