Selb liegt an der Eger im Fichtelgebirge unmittelbar an der Grenze zu Tschechien und hat etwa 16.500 Einwohner.
Der Name der bayerischen Stadt geht auf ein Adelsgeschlecht, die Selewen zurück und hatte Dank der Wasserkraft der Eger bis ins 18. und 19. Jahrhundert hinein Bedeutung als Standort für Hammerwerke und eine Papiermühle, des weiteren wurde hier Granit abgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts kam dann die Industrie auf, die Selb so nachhaltig prägen sollte wie keine andere. Denn selbst wenn man noch nie etwas von der Stadt gehört hat, kennt man doch sicherlich die Namen Hutschenreuther, Rosenthal sowie Villeroy und Boch. Keramik und Porzellan können hier in einem der größten Museen zu diesem Handwerk bewundert werden und finden sich in diversen Brunnen, Gedenktafeln und Gassen im Stadtbild wieder.