Seifhennersdorf liegt an der Grenze zu Tschechien im Bundesland Sachsen im Tal des Flüsschens Mandau. Der Ort hat etwa 4500 Einwohner und war ursprünglich ein Bauern- und Weberdorf. Im 19.
Jahrhundert kam die Gemeinde zu einigem Wohlstand, im Zuge der Industrialisierung entstanden hier diverse Betriebe, es wurden Braunkohle und Polierschiefer abgebaut und Holzschuhe und Pantoffeln produziert. Das machte Seifhennersdorf aber auch zu einer gefährlichen Gegend, da hier unter anderem Johannes Karasek mit seiner Bande sein Unwesen trieb und sich seinen Teil dieses Reichtums unrechtmäßig aneignete. Die Geschichte des berüchtigten Räubers und Schmugglers ist in einem Museum illustriert, des weiteren kann hier die größte Puppensammlung der Region bewundert werden.