Schwedt liegt an der Oder in der Uckermark im Bundesland Brandenburg und hat etwa 36.000 Einwohner.
Platzmangel ist hier nicht zu befürchten, denn aufgrund zahlreicher Eingemeindungen umfasst die Gemarkung eine Fläche von etwa 200 km2, das Stadtgebiet von Hannover ist in etwa genauso groß. Im 17. Jahrhundert wurde der Ort an Kurfürstin Dorothea, Gattin von Friedrich Wilhelm, verkauft und diese machte sich in besonderem Maße um den Ort verdient. Unter ihrer Herrschaft siedelten sich Juden und Hugenotten hier an und es wurde mit dem Anbau von Tabak begonnen. Der jüdische Friedhof sowie das Tabakmuseum, zwei besondere Sehenswürdigkeiten von Schwedt, erinnern noch daran.