Schemmerhofen liegt am Mühlbach in Baden-Württemberg in der Nähe von Biberach an der Riß und hat etwa 7700 Einwohner.
In der Geschichte der Gemeinde ist vor allem ein besonders tragisches Ereignis bedeutsam. Im Ortsteil Ingerkingen befand sich während der Zeit des Nationalsozialismus ein Kinderheim, in dem 70 behinderte und kranke Kinder ermordet wurden. Da der Ort aus einem Zusammenschluss sieben ehemals eigenständiger Dörfer besteht, ist das Vereinsleben heute besonders umfangreich und Schemmerhofen scheint vor allem sehr musikalisch zu sein, gibt es doch hier insgesamt fünf Musikvereine. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehören vor allem die Sakralbauten, wobei die Wallfahrtskapelle von Auhofen sowie die mittelalterlichen Wandgemälde der St.Mauritius-Kirche besonders hervorzuheben sind.