Im Westen des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen liegt am Niederrhein die Stadt Neukirchen-Vluyn. Die gut 28 000 Einwohner zählende Stadt gehört zum niederrheinischen Kreis Wesel.
Die beiden maßgeblichen Ortsteile Neukirchen Vluyn wurden 1928 vereinigt. Durch eine weitere Gebietsreform wurde die Stadt 1975 an den Kreis Wesel angeschlossen. Im Jahr 1917 wurde in Neukirchen-Vluyn die Steinkohle-Zeche Niederberg gegründet. Dadurch veränderte sich die Struktur beider zu dieser Zeit noch selbstständigen Orte von vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Gemeinden hin zur Industrialisierung. Die Schachtanlage wurde 2001 geschlossen, so dass die Stadt einem erneuten Strukturwandel unterliegt. Aus der Bergbauzeit blieb die Halde Norddeutschland zurück, die inzwischen durch Begründung und Anlage von Wanderwegen und Fitnessstrecken zu einem beliebten Naherholungsgebiet wurde. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten Neukirchen-Fluyns gehören das Schloss Bommersheim aus dem 16. Jahrhundert, die Windmühle Dong aus dem 19. Jahrhundert und die Dorfkirche in Neukirchen aus dem 13. Jahrhundert.