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Aufgruneines Großbrandes, der im Jahr 1801 weite Teile des ursprünglichen Ortes zerstörte, wurde die Gemeinde Neuhardenberg anschließend nach den Plänen des Baumeisters Friedrich-Karl Schinkel neu angelegt. Der Ort hieß ursprünglich Quilitz und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts an den damaligen Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg übertragen, der ihm seinen Namen gab. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der Ort nochmals eine Umstellung hin zu einem sozialistischen Musterdorf hinnehmen und wurde in Marxwalde umbenannt. Erst nach der deutschen Wiedervereinigung erhielt die Gemeinde ihren Namen zurück. In den drei Ortsteilen der Gemeinde Neuhardenberg im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg leben heute rund 2 900 Einwohner. Wahrzeichen von Neuhardenberg ist das gleichnamige Schloss, das aus dem 18. Jahrhundert stammt und von Friedrich-Karl Schinkel im 19. Jahrhundert von einem barocken in ein klassizistisches Gebäude umgestaltet wurde. Heute befindet sich das Schloss im Besitz der eigens zur Unterhaltung angelegten Stiftung und dient als Tagungsstätte. In den Sommermonaten sind sonntags Besichtigungen möglich.