Als Hugenottenstadt bezeichnet sich die Stadt Neu-Isenburg zwischen Frankfurt am Main und Offenbach selbst, da sie von Hugenotten gegründet wurde, nachdem diese im 17.
Jahrhundert aus Frankreich fliehen mussten. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurde daher in Neu-Isenburg auch noch französisch gesprochen. Erst 1829 wurde Deutsch als offizielle Amtssprache eingeführt. Neu-Isenburg gehört zum Landkreis Offenbach in Hessen und ist aufgrund seiner zentralen Lage in der Nähe des Frankfurter Flughafens eine sehr belebte Stadt. In den drei Stadtteilen von Neu Isenburg leben rund 36 000 Einwohner. Viele der Gebäude aus der Zeit der Gründung der Stadt sind noch heute vorhanden, so zum Beispiel das Haus zum Löwen, ein imposantes Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1702, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet. In derselben Zeit wurde das Rathaus errichtet und wenig später eine Schule und eine Mühle.