Sorben gründeten im 9. Jahrhundert die heutige Stadt Netzschkau im Vogtlandkreis in Sachsen.
Die Stadt ist von den idyllischen Landschaften des Vogtlandes mit seinen Hügeln, Wiesen und Wäldern umgeben und daher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die knapp 4 300 Einwohner von Netzschkau verteilen sich auf die Ortsteile Foschenroda, Lambzig, Brockau, Dungergrün, Ziegelei und Eichmühle. Wie viele Orte in den neuen Bundesländern musste auch Netzschkau seit der deutschen Wiedervereinigung große Bevölkerungsabwanderungen hinnehmen, denn zu Zeiten der DDR lebten in der Stadt knapp 7 500 Einwohner. Schloss Netzschkau ist ein relativ kleines Wohnschloss, das im 15. Jahrhundert in der Stadt errichtet wurde. Dieses Schloss war eines der ersten Schlösser in Sachsen. Heute wird das großteils noch eingerichtete Schloss vom Förderverein Schloss Netzschkau e. V. verwaltet und ist der Öffentlichkeit zugänglich.