Im Vorland der schwäbischen Alb, im Steinlachtal liegt im Landkreis Tübingen die Gemeinde Nehren in Baden-Württemberg. Rund 4 400 Einwohner leben in der Gemeinde am Fuße des Firstberges.
Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr der Ort im Jahr 1086. Archäologische Funde von Reihengräbern aus dem 8. bis 5. Jahrhundert v. Chr. belegen jedoch eine wesentlich frühere Besiedlung des Gebiets von Nehren. Innerhalb des Ortszentrums gibt es viele historische Gebäude, vor allem viele Fachwerkhäuser, so dass der gesamte historische Ortskern von Nehren unter Denkmalschutz steht. Nehren liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes Kirschenfeld und ist demzufolge vollständig von Streuobstwiesen umgeben. Das älteste Gebäude der Gemeinde ist die Kirche St. Veit, die erstmals im Jahr 1275 urkundlich erwähnt wurde.