Im Fuldatal liegt die Gemeinde Morschen im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen. Sieben Ortsteile gehören zum Gemeindegebiet, in dem insgesamt rund 3 800 Einwohner leben.
Die Entstehung des Ortes wird in der Zeit um 500 vermutet, da der ursprüngliche Ortsname darauf hinweist. Im Mittelalter lag Morschen an der wichtigen Handelsstraße durch die langen Hessen, die von Frankfurt nach Eisenach führte und bei Morschen die Fulda überquerte. Das bekannteste Bauwerk in Morschen ist das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Haydau. Es wurde in der Zeit von der Mitte des 13. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Im 16./17. Jahrhundert erfuhr das Kloster einen Umbau zu einem Schloss. Es wurde zwischen 1985 und 2001 aufwändig restauriert und dient heute als Tagungsort und Kulturzentrum. Wirtschaftlich ist Morschen vorwiegend von Handwerksbetrieben geprägt.