Auf neun Ortsteile verteilen sich die 7 400 Einwohner der Kleinstadt Moringen im Landkreis Northeim in Niedersachsen.
Die Stadt liegt zwischen den südniedersächsischen Höhenzügen Weper und Solling und wird von der Moore durchflossen, auf die der Ortsname zurückzuführen ist. Der älteste der Ortsteile von Moringen ist das Moringer Unterdorf, das bereits 983 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Einst war Moringen die Heimat der Familie von Münchhausen, die im Ort ein großes Landgut unterhielt. Dieses Gebäude befindet sich noch heute im Ort und wird als Ärztehaus genutzt. In Moringen gibt es eine KZ-Gedenkstätte, die an die drei ehemaligen Konzentrationslager im Ort erinnert. Im Ortsteil Fredelsloh gibt es ein Töpferdorf. Seit mehr als tausend Jahren wird hier Ton abgebaut und auch direkt verarbeitet. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich weitere Handwerkskünste dazu gesellt, so dass Fredelsloh schon eher ein Kunstlerdorf ist.