Zehn Wasserschöpfräder an der Regnitz sorgen in Möhrendorf, einer Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt im bayerischen Mittelfranken für fruchtbare Böden. Sie dienen seit dem Beginn des 19.
Jahrhunderts der Bewässerung der umliegenden Wiesen und Felder mit dem besonders sauerstoffreichen Oberwasser des Flusses. Ursprünglich befanden sich zwischen Fürth und Forchheim rund 190 solcher Wasserschöpfräder, heute sind die verbliebenen Exemplare in Möhrendorf die letzten dieser Art in Mitteleuropa. Die Wasserschöpfräder finden sich auch im Wappen der Gemeinde wieder. Aber sie sind nicht die einzige Sehenswürdigkeit in Möhrendorf. Das Ortszentrum um die Martinskirche stammt vorwiegend aus dem 17. Jahrhundert, da es nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wieder neu aufgebaut werden musste. Im Süden der Gemeinde befinden sich die Schwedenföhren, ein Naturdenkmal, das dort schon im 17. Jahrhundert angepflanzt wurde.