Knapp 3 200 Einwohner leben in der Gemeinde Merkers-Kieselbach im Wartburgkreis in Thüringen.
In ihrer heutigen Form gibt es die Gemeinde Merkers Kieselbach erst seit 1991, als die ehemals selbstständigen Ortsteile Merkers, Kieselbach und Kambachsmühle zusammengeführt wurden. Die Gemeinde liegt direkt an der Werra, einem der Quellflüsse der Weser. Aufgrund der landschaftlichen Lage zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön ist die Umgebung sehr waldreich mit einem verzweigten Rad- und Wanderwegenetz. Im Erlebnisbergwerk wird der ehemalige Kali-Bergbau beeindruckend dargestellt. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1945, wurden hier große Teile der Reichsgoldreserve, Bargeld und Kunstwerke versteckt. In beiden Ortsteilen gibt es eine ganze Reihe von historischen Fachwerkhäusern, zudem befindet sich im Ortsteil Kieselbach der älteste, noch bewohnte Vier-Seiten-Hof.