Der Widerstand im dritten Reich war vielfältig und oft unterschiedlich motiviert.
Und auch wenn er meist zu wenig geleistet hat, zumindest im Rückblick, gibt es erwähnenswerte Beispiele von Widerstandskämpfern. So auch der Leipziger Maler Alfred Frank, der versuchte ein Netzwerk aus Gegnern des Hitlerregimes aufzubauen, das er über einen konspirativen Treffpunkt bei Machern knüpfte. Hier trafen sich alle Sorten von Aufrührern, Traditionalisten und Unzufriedenen, die vor allem eines einte. Nämlich der Glaube an eine Möglichkeit zur Veränderung und Verbesserung der Lage. Für seine Bemühungen wurde Frank im letzten Kriegsjahr ermordet. Bei Machern erinnert ein Gedenkstein an seinen Versuch zur Schaffung einer Utopie.