Die Besiedelung durch die Römer erwies sich Städtebaulich und auch wirtschaftlich für das heutige Deutschland als Glücksfall.
Zwar leisteten die Einwohner damals erbitterten Widerstand, aber mit der Besetzung kamen auch Handel und Kultur in eine großenteils unzivilisierte Region. Viele Dörfer und Städte entstanden in der Zeit der Römer, so auch Lünen als ein wichtiger Handelsposten an einem Übergang über die Lippe. Diese strategisch gute Lage war auch in späteren Zeiten heiß begehrt. Im frühen Mittelater siedelten sich hier Benediktinermönche an. Diese Entwicklung führte auch irgendwann dazu, dass aus dem schlichten Dorf ein Kirchdorf wurde und schon früh eine Steinkirche errichtet wurde. Für Lünen war das eine echte Ehrung.