Viele Orte in Deutschland haben ihren Namen von Burgen oder anderen Bauwerken, die dort errichtet wurden und mittelfristig zur Ansiedlung weiterer Menschen führten.
Wie auch bei den Städten Lorch und Lorsch ist auch der Name der Brandenburgischen Stadt Lindow auf das dort erbaute Kloster zurückzuführen, welches im 13. Jahrhundert am Ufer des Wutzsees erbaut wurde. Die Stadt erlangte nach dem Ende der DDR im Jahr 89 zweifelhafte Berühmtheit durch den ehemaligen SED Vorsitzenden Erich Honnecker, der dort eine kurze Zeit lang untergetaucht war. Ende des Jahres 2007 verfügte die Stadt Lindow über knapp 3000 Einwohner, die sich auf ein Gebiet von circa 65 Quadratkilometer verteilten.