Die Umzugskostenberechnung ist für viele Verbraucher ein echtes Rätsel. So richtig wissen eigentlich nur die Wenigsten bescheid, ob die von ihnen beauftragte Umzugsfirma auch wirklich fair kalkuliert hat. Tatsächlich haben unabhängige Untersuchungen ergeben, dass Möbelspeditionen bei ihren Berechnungen durchaus sehr freizügig sind.
Dies soll beispielsweise bedeuten, dass die Kosten für Umzugsmaterialien, zu denen beispielsweise die Umzugskartons gehören, deutlich über den durchschnittlichen Marktpreisen liegen. Doch wie kann sich der Verbraucher gegen diesen Missstand wehren? Vorab muss man erwähnen, dass der Großteil aller Umzugsfirmen nicht zu den erwähnten schwarzen Schafen gehört. Doch trotzdem ist eine gesunde Portion an Missvertrauen sicherlich nicht schädlich, wenn man bei der Umzugskostenberechnung nicht über den Tisch gezogen werden will.
Achten sie also vor allem darauf, dass ihnen einer der Umzugshelfer die Rechnung genau erklärt. Schämen sie sich nicht und fragen sie nach, falls sie eine Kostenposition nicht verstanden haben. Teilweise kann es sich auch lohnen, einen Anwalt mit der Kontrolle der Rechnung zu beauftragen. Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei sehr teuren Umzügen der Anwalt oftmals überteuerte oder unnötige Dienstleistungen entdeckt. Die Anwaltskosten werden dann in der Regel durch die Einsparungen bei den Umzugskosten mehr als ausgeglichen. In Zukunft sollten sie also auf jeden Fall angemessen viel Zeit für die Umzugskostenberechnungen aufbringen.