Die Umzugskostenbeihilfe ist für viele Menschen in Zeiten von Hartz 4 ein wahrer Segen. Viele der finanziell schwächer aufgestellten Menschen würde der Umzug ohne die staatlichen Fördergelder vor ein ernstes Problem stellen.
Kritiker dieser Zuschüsse sollten nicht vergessen, dass die meisten Menschen aufgrund der gekürzten Sozialleistungen eine neue Wohnung beziehen müssen. Ohne den finanziellen Zuschuss wäre ein solcher Umzug einfach nicht machbar. Beim Umzug entstehen zwangsläufig Kosten. Selbst, wenn man auf professionelle Umzugshelfer verzichtet, was in aller Regel nur möglich ist, wenn man selbst körperlich fit ist und viele Freunde und Bekannte hat, die diese Aufgabe übernehmen wollen und können, müssen noch zahlreiche Umzugsmaterialien gekauft werden. Die Umzugskostenbeihilfe deckt beispielsweise die Kosten ab, die durch die Anschaffung von Umzugskartons entstehen. Die Möbel müssen weiterhin in die neue Wohnung transportiert werden. In der Regel wird hierfür ein spezielles Fahrzeug benötigt. Auch hier springt der Staat ein und hilft bei der Finanzierung eines Möbeltransporters. Auf weiteren Luxus muss man allerdings verzichten. Die Behörden prüfen genau, ob man in der Lage ist, sich körperlich am Umzug zu beteiligen. Ein junger Erwachsener, der keine Rückenleiden hat, kann also davon ausgehen, dass er beim Umzug auch Umzugskartons tragen muss. Nur bei älteren oder kranken Menschen sieht die Umzugskostenbeihilfe den vollständigen Transport des Hausrates durch professionelle Möbelpacker vor.