Ein Umzug will gut geplant sein. Doch wer noch nie umgezogen ist, weiß nicht, was man sonst noch alles braucht, um den Wohnungswechsel schnell und möglichst unkompliziert und ohne Schäden an Mobiliar und Eigentum über die Bühne zu bringen. Ist die neue Wohnung gefunden, das vertragliche erledigt, und sowohl Wandfarbe als auch der Bodenbelag erstmal nach den eigenen Wünschen gestaltet, geht es an des Pudels Kern. Ob man dazu die Umzugskartons gebraucht oder neu kauft, ist eine rein finanzielle Entscheidung; man kann ihn auch in jeder Form, Menge und Größe ausleihen.
Danach braucht man Unmengen von Zeitungpapier, Handtüchern oder anderen Materialien, in die man sein Geschirr, die Vasen, die Bilder und Fotorahmen und alle anderen Inhalte der Schränke und Regale einpacken kann. Sorgsam und vorsichtig sollte man sein, und nicht schweres auf leichtes oder Bücher auf chinesisches Porzellan zu packen. Sind die Umzugskartons gebraucht, sollte man ihn auf jeden Fall auf seine Stabilität und seine Reißfestigkeit überprüfen, nicht dass beim Tragen der Boden des Kartons den Geist aufgibt, und man nur noch Scherben hat, statt edlem Service. Die Kisten sind gepackt, das Mobiliar ist abgebaut - nun geht's ans Hin- und Herfahren. Dem Umzugswagen, den man benutzt - ob Kleinlaster, PKW mit Anhänger oder Kleinbus - wird es herzlich egal sein, ob auf seiner Ladefläche die Umzugskartons gebraucht oder neu, oder die Couch aus Leder oder Stoff ist - er verrichtet seinen Job nur so gut, wie die, die ihn befüllen und fahren.
Damit sind wir beim letzten Thema angekommen. Die Auswahl der menschlichen Helfer sollte auch wohl überlegt sein. Ein Tollpatsch, der es zwar gut meint, jedoch nicht zum Packen und Tragen des Umzugskartons, gebraucht oder neu, zu gebrauchen ist, wird mehr Schaden anrichten, im Weg stehen und wertvolle Zeit vergeuden, als dem Umziehenden lieb ist. Wichtig ist also, von der Kiste bis zum Bekannten, seine Umzugshelfer mit Bedacht auszuwählen.