Leerfahrten sorgen immer wieder dafür, dass bei Umzugsunternehmen unnötige Kosten anfallen, die natürlich auch auf den Kunden abgewälzt werden. Eine Leerfahrt liegt immer dann vor, wenn ein Umzugsunternehmen das Frachtgut, welches in der Regel aus Möbelstücken und Umzugskartons besteht, beim Kunden abgeladen hat und der LKW dann ohne Beladung die Rückfahrt zur Firmenzentrale antreten muss.
Größere und überregional tätige Umzugsunternehmen, die über ein ausgedehntes Filialennetz verfügen, sind von dieser Problematik natürlich weniger stark betroffen als kleinere Umzugsfirmen. Sie haben einfach nicht die Möglichkeit, den LKW oder Möbeltransporter nach einem absolvierten Umzug, in der nächsten Niederlassung zu parken. Um trotzdem nicht den Konkurrenzkampf gegen die größeren Umzugsfirmen zu verlieren, der überwiegend mithilfe des Umzugspreises ausgetragen wird, bieten viele kleinere Unternehmen jetzt sogenannte Umzugsbeiladungen an. Die Idee dabei ist es, den Laderaum eines Möbeltransporters möglichst vollständig ausnutzen. Neben der Hauptfracht werden also einzelne Möbelstücke, Umzugskartons oder sogar Fahrräder von anderen Kunden zu günstigen Konditionen transportiert. Diese Idee hört sich sehr gut an, hat aber ein paar Nachteile, deren sich der potenzielle Kunde bewusst sein sollte. Hierzu gehört beispielsweise, dass man für Umzugsbeiladungen zeitlich sehr flexibel sein muss.
Ein enger und straffer Zeitplan lässt sich, wenn man auf Umzugsbeiladungen setzt, nur schwer realisieren.