Es ist kein Geheimnis, dass viele Umzugsunternehmen Leerfahren in Kauf nehmen müssen. Gerade bei kleineren Umzugsfirmen kommt es oft vor, dass nach einem abgewickelten Umzug der LKW mit leerem Laderaum zurück zur Firmenzentrale fahren muss. Hierdurch entstehen natürlich recht Kosten, die sich auch auf die Umzugskosten niederschlagen.
Unter anderem sind es die Leerfahrten, die dafür verantwortlich sind, dass gerade bei deutschlandweiten Umzügen, große Umzugsunternehmen oftmals günstiger sind. Das dichte Filialennetz erlaubt es, den Umzugswagen einfach in der nächsten Niederlassung abzustellen, wodurch natürlich nicht die ganze ursprüngliche Strecke zum Ausgangsort des Umzugs zurückgelegt werden muss. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Umzug per Schiene abzuwickeln. In der Regel lassen sich die Container, die zum Transport der Möbelstücke und Umzugskartons dienen, ausleihen, und müssen deshalb nicht zurückgebracht werden. Viele Möbelspeditionen, die darauf angewiesen sind den Transport der Möbel auf der Straße abzuwickeln, bieten die Möglichkeit zur Umzugsbeiladung an. Unter einer Umzugsbeiladung versteht man das Transportieren von Möbelstücken und Umzugskartons, wenn der Laderaum des Möbeltransporters nicht vollkommen ausgenutzt wird.
Für die Kunden ist eine Beiladung in erster Linie sehr interessant, da man hier viel Geld sparen kann. Vom Nachteil ist allerdings, dass man bei einer Umzugsbeiladung zeitlich sehr flexibel sein muss, da aufgrund vom erhöhten Verkehrsaufkommen oder Problemen beim Zusammenbau der Möbelstücke zeitliche Verzögerungen entstehen können.