Wer sich dafür entscheidet, seinen Umzug selbst in die Hand zu nehmen und auf den Service einer Spedition zu verzichten, der muss sich um einiges kümmern. Unter anderem natürlich um ein passendes Fahrzeug. Das kann man aber auch umgehen, indem man sich erkundigt, ob die Möglichkeit besteht, seine Möbel als Beiladung bei einer Umzugsfirma mitzugeben. Dies kostet nicht die Welt, allerdings muss man auch etwas Glück haben. Denn wenn an dem Tag kein Transport in der passenden Richtung geplant ist, kann man auch keine Beiladung dazutun. Also sucht man meist nach einer günstigen Transporter Vermietung. Das sollte rechtzeitig geschehen, denn andere Leute ziehen auch um und gerade am Wochenende sind die Fahrzeuge schnell rar. Vielleicht ist man flexibel genug, den Ortswechsel unter der Woche durchzuführen? Dann ist die Auswahl größer und man kann eventuell ein Schnäppchen machen.
Doch Vorsicht. Wer zu schnell in der Euphorie unterschreibt, übersieht vielleicht einige Fallen der Transporter Vermietung. So kann der Preis an sich niedrig sein, aber man muss das Fahrzeug dafür wieder an der gleichen Stelle abgeben. Gerade, wenn die neue Wohnung in einer anderen Stadt ist, steht so eine zeitaufwendige Rückfahrt ins Haus, die nebenbei auch noch Kilometer- und Benzinkosten verursacht. Ebenfalls sollte man prüfen, ob im Falle einer Terminänderung Gebühren anfallen und wie hoch diese sind. Hat man dann den Vertrag unterzeichnet, empfiehlt sich vor der Übernahme des Autos noch eine Inspektion. Denn Schäden, die jetzt nicht protokolliert werden, werden einem bei der Rückgabe unter Umständen selbst angelastet und man wird zur Kasse gebeten. Einer der wichtigsten Punkte ist die Sicherheit.
Die Transporter Vermietung hat das Modell hoffentlich mit Haltegurten im Laderaum versehen. Diese sind unbedingt nötig, um schwere Dinge fixieren zu können. Jedoch sind sie nicht serienmäßig verfügbar. Aber auch die bestmöglich verstaute Ladung nützt nichts, wenn der Fahrer das Verhalten des Fahrzeuges nicht kennt. Transporter reagieren anders als Pkws. Einige Proberunden sollten daher auf jeden Fall gedreht werden, bevor es losgeht.