Mietwohnungen ohne Provision sind keine Illusion!
Die meisten Menschen wohnen zur Miete. Da diese immer weiter steigt und weil man sich vielleicht auch verändern will oder muss, sind viele davon auf der Suche nach einer passenden neuen Wohnung. Diese soll natürlich günstig sein. Deshalb sind vor allem Mietwohnungen ohne Provision sehr gefragt. Denn wenn man mehrere Monatsmieten als Gebühr an den Makler zahlen muss, relativiert sich die Ersparnis deutlich und das Geld vermisst man schmerzlich bei den anderen Dingen, die bei einem Umzug zu finanzieren sind. Doch wie findet man Mietwohnungen ohne Provision? Zunächst ganz einfach, denn in vielen Inseraten im Anzeigenteil der Tageszeitungen wird deutlich vermerkt, dass es sich um ein provisionsfreies Angebot handelt.
Umgekehrt kann man davon ausgehen, dass man ziemlich sicher zur Kasse gebeten wird, wenn man sich an ein Maklerbüro wendet. Auch das Umfeld ist wichtig. In Gegenden mit einem hohen Leerstand an Wohnraum wird man sehr günstige Angebote bekommen. Denn es ist für die Besitzer wesentlich günstiger, Mietwohnungen ohne Provision zu vermieten, als die laufenden Kosten für den Unterhalt ohne irgendwelche Einnahmen zu finanzieren, welche man gegenrechnen kann. In einigen Städten nahm dieses Problem sogar schon solche Züge an, dass der Vermieter statt Provision für seine Mietwohnungen zu verlangen, sogar schon einen Kleinwagen als Bonus für den unterzeichneten Vertrag dazugab. Das sind natürlich Ausnahmen, die aus der Verzweiflung heraus geboren wurden.
Dennoch gelten die Marktprinzipien, welche besagen, dass die Mietwohnungen ohne Provision aber auch mit, dann am teuersten sind, wenn sie knapp und begehrt sind. In Städten wie München ist es sehr schwer, überhaupt eine freie Wohnung zu finden. Deshalb sollte man vor allem auch Randgebiete und nahegelegene Kleinstädte oder Gemeinden mit in Betracht ziehen. Wenn diese entsprechend an das Verkehrsnetz angebunden sind, kann man hier sehr attraktive Alternativen zu den teuren Stadtwohnungen finden. Und vielleicht spart man sich sogar den täglichen Stau zur Arbeit.