Bei der Suche nach einer neuen Wohnung bieten sich insbesondere in Zeiten, in denen ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht, mehrere Möglichkeiten zur Anmietung an. Zum einen gibt es in jeder Stadt große Wohnungsbaugenossenschaften, die ganze Siedlungen mit Mietwohnungen verwalten. Wer eine solche Siedlungswohnung anmietet, dem muss bewusst sein, dass er sich mit vielen weiteren Mietern das Wohnumfeld teilt und meist kein persönlicher Ansprechpartner verfügbar ist. Siedlungswohnungen sind üblicherweise auf mehreren Etagen verteilt und ein Garten oder eine Garage gehört häufig nicht dazu. Dafür sind solche Siedlungewohnungen in der Regel relativ preisgünstig.
Individueller und komfortabler ist dagegen meist das Wohnen in einer Mietwohnung Privat. Die Auswahl an Mietwohnungen privater Hauseigentümer ist relativ groß und sehr verschieden. Es werden kleine Mansarden- oder Souterrainwohnungen für Einzelpersonen angeboten, die sehr schlicht, aber auch komfortabel ausgestattet sein können. Große Wohnungen für die mehrköpfige Familie gibt es ebenfalls in vielen Häusern, die sich in Privateigentum befinden. Solche Wohnungen sind häufig sehr komfortabel ausgestattet, verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse und, wenn sie im Erdgeschoss liegen, häufig auch über einen Garten. Zu einer Mietwohnung privat gehört in vielen Fällen auch eine Garage, so dass es keine allabendlichen Parkplatzsorgen gibt. Mehrere Bäder mit Dusche und Badewanne, ein Gäste-WC und ausgefallene Bodenbeläge sind in einer Mietwohnung privat keine Seltenheit. In der Regel ist es so, dass privat vermietete Wohnungen gepflegter und besser ausgestattet sind, als solche von Wohnungsbaugenossenschaften.
Oft wird gegen private Mietwohnungen das Argument vorgebracht, dass der Vermieter mit im Haus wohnt und sich unter Umständen von den Aktivitäten seiner Mieter gestört fühlen könnte. Solche Probleme können bereits bei der Besichtigung der Wohnung ausgeräumt werden, wenn von vornherein einige Regeln der gegenseitigen Rücksichtnahme festgelegt werden. In einem solchen Fall spielt natürlich auch Sympathie eine wichtige Rolle. Ist diese von vornherein nicht vorhanden, dann sollte auf die hübsche Wohnung lieber verzichtet werden. Aber es gibt auch viele Mietwohnungen privater Anbieter in Häusern, in denen der Vermieter selbst nicht wohnt, aber trotzdem auf die Pflege und Instandhaltung des Hauses achtet und für seine Mieter jederzeit ansprechbar ist.