Vor einem Umzug muss man entscheiden, auf welche Weise man ihn durchführt. Am bequemsten ist natürlich die Variante, eine Umzugsfirma zu beauftragen und sich dann um kaum etwas kümmern zu müssen. In diesem Fall hat man einen Berater, der selbst abschätzt, wie viele Kubikmeter das Inventar und der Hausrat in Anspruch nehmen werden. Doch wenn man seine Sachen als Beiladung bei einer Spedition mitgeben möchte, muss man dies selbst herausfinden. Das Gleiche gilt, wenn man einen passenden Transporter mieten will, um alles selbst zu transportieren. Denn kennt man benötigten Kubikmeter kann man sich schnell vertun. Dann kann es passieren, dass man einen Lkw mietet, der viel zu groß ist und den man dann für teures Geld halb leer durch die Gegend fährt.
Oder man erwischt das andere Extrem und der Transporter reicht für die Kubikmeter nicht aus. In diesem Fall muss man dann mehrmals fahren, was unter Garantie alle Zeitpläne sprengt. Bei der Beiladung gibt es ebenfalls das Risiko, dass man zu viel zahlt oder aber, dass nicht alles auf den Lkw passt. Also ist guter Rat teuer, um diese Klippen zu umschiffen. Auch als Laie kann man zumindest grob herausfinden, wie hoch die Kubikmeter sind. Am einfachsten geht das, wenn man einen entsprechenden Rechner im Internet zu Hilfe nimmt. Hier gibt es verschiedene Varianten.
Man findet sie meist auf den Homepages der Autovermieter und natürlich auf den Seiten der Umzugsportale. Einige Speditionen haben ebenfalls entsprechende Tools online, welche einem dann gleich noch die Kosten für die Beiladung verraten. Spielerisch befüllt man etwa ein virtuelles Fahrzeug mit Standardkomponenten wie etwa Waschmaschine, Fernseher, Schrank, Couch usw. Hat man dann alle Gegenstände eingeladen, die man transportieren möchte, wird angezeigt, wie viele Kubikmeter sie ausmachen und auch, mit welchem Fahrzeug man sie am besten transportieren kann. So ist man dann gerüstet, um sich in Ruhe die Angebote für eventuelle Transporter oder einen Beipack anzusehen.