Jahrelang hat man gespart, jeden Cent zur Seite gelegt, und missmutig die Mängel an der günstigen Mietwohnung ertragen, nur um dann irgendwann seinen Traum, nämlich ein Haus kaufen zu erfüllen. Wer sich den Stress, ein Haus nach eigenen Vorstellungen selber zu bauen, ersparen will, muss dabei jedoch einiges beachten. Sehr selten tritt der Fall ein, dass man den einmaligen Glücksgriff macht, genau das Heim käuflich erwerben zu können, das man selber auch gebaut hat. Also wird man meistens einige Abstriche machen und Kompromisse eingehen müssen.
Die erste Überlegung ist bereits die, wo und wie man das Haus kaufen möchte. Nahe zur Arbeitsstätte, ländlich oder in der Nähe eines Stadtzentrums gelegen, eine Doppelhaushälfte oder ein Bungalow und so weiter - die Möglichkeiten sind schier unendlich. Wie groß in etwa der Garten sein soll, wie viele Zimmer das Haus haben soll sollte alles bereits vor der Suche feststehen. Und ob man sich einem Makler anvertraut, und eine Provision zahlt, oder lieber Inserate durchforstet oder selbst welche aufgibt, wird eine Entscheidung nach der eigenen Persönlichkeit oder der Zeit, die man aufwenden möchte, werden. Alle Angebote, die man erhält, ob nun aus der Zeitung oder von seinem Makler, sollte man vor der Besichtigung oder vor etwaigen Verhandlungen überprüfen, ob sie überhaupt in Frage kommen. Viel Zeit und Geld kann man sparen, wenn man als Eltern von drei Kindern gar nicht erst zu dem Haus mit den zwei Schlafzimmern hinfährt, um es zu besichtigen. Es heißt also, Augen auf und vorher informieren.
Wenn ein passendes Objekt gefunden wurde, sollte man sich einen Finanzierungsplan machen. Die Hausbank, oder Finanzberater werden Ihnen zur Seite stehen, wenn es darum geht, zum angesparten Eigenkapital einen günstigen Kredit aufzunehmen, eine Hypothek auf das neue Haus aufzunehmen und dergleichen. Ist die Bezahlung gewährleistet - und erst dann - können sie das erwählte Haus kaufen, und nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet wurde, mit den Umzugsarbeiten beginnen.