Wenn man sich seine monatlichen Ausgaben so anschaut, dann sticht ein Posten mehr als anderen heraus: die Miete. Und meist kommt zum Jahresende noch eine Forderung, wenn die Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert. Da ist man dann schon bestrebt, etwas zu ändern und billige Mietwohnungen zu suchen. Die sind natürlich begehrt und in manchen Städten herrscht eine solche Knappheit an Wohnraum, dass es billige Mietwohnungen fast gar nicht mehr gibt. Glücklicherweise betrifft dies nicht alle Kommunen. Mit ein wenig Glück und Abstrichen beim Komfort kann man durchaus billige Mietwohnungen finden. Zunächst ist die Lage wichtig.
Muss es wirklich in der Innenstadt sein? Wer die Randgebiete in Betracht zieht, wird schon deutlich günstigere Angebote finden. Wenn die Gegend entsprechend an den Nahverkehr angebunden ist und vielleicht sogar der Arbeitsplatz gar nicht weit entfernt liegt, gibt es keinen Grund, hier nicht zuzugreifen. Man kann natürlich auch billige Mietwohnungen finden, die in einem schlechten baulichen Zustand sind. Aber will man sich das antun? Vom Schimmel befallene Wände, Decken, durch die der Regen dringt oder Türen, die so verzogen sind, dass man sie kaum noch schließen kann, muss sich wirklich niemand antun. Davon lässt man besser die Finger, denn schließlich will man sich wohlfühlen in der Wohnung und nicht täglich mit Grausen an die Heimfahrt denken. Ein ganz wichtiger Punkt sind noch die mit der Wohnung verbundenen Gebühren. Für die Nebenkosten gibt es Richtlinien, die man zum Beispiel beim Mieterbund erfährt.
Und billige Mietwohnungen werden deutlich unattraktiver, wenn man noch mehrere Monatsmieten als Maklergebühr zahlen muss. Man sollte sich daher unbedingt vergewissern, ob es eine provisionsfreie Wohnung ist oder ob an dieser Stelle noch Kosten lauern. Ebenfalls anschauen sollte man sich das Umfeld. Wenn im Umkreis viele junge Familien leben, dann sollte man sich auf lärmende Kinder einstellen. Und befindet sich Bahngleis in der Nähe, dann sind dort vermutlich auch Züge unterwegs.