Fort von all dem viel zu Vertrauten und auf zu neuen Ufern. Wer träumt nicht davon, alles hinter sich zu lassen und an einem anderen Ort, fern der Heimat, ein neues Leben zu beginnen? Immer mehr Leute machen diesen Traum für sich wahr. Doch man darf nicht übersehen, dass es einer ganzen Reihe Vorbereitungen bedarf, bis der Auslandsumzug stattfinden kann und das Abenteuer in der Fremde losgeht. Erst einmal muss man sich informieren. Gesetze und Verordnungen des künftigen Aufenthaltslandes wollen studiert werden und eventuell benötigt man ein Visum für die Einreise oder eine Aufenthaltserlaubnis beim Auslandsumzug. Auch die Pässe und anderen Dokumente muss man durchsehen. Was bald abläuft, sollte nun verlängert werden, da es im Ausland nur mit viel größerem Aufwand geht. Und manche Dinge, die Heirats- oder Geburtsurkunde, müssen außerdem noch übersetzt und beglaubigt werden, damit sie in der Fremde anerkannt werden.
Vor einem Auslandsumzug sollte man sich aber nicht nur mit solchen Formalien sondern auch mit der Kultur und Sprache beschäftigen. Vielleicht kann man ja noch einen Sprachkurs überlegen, um nicht völlig verloren dazustehen? Unabdingbar ist aber ein medizinischer Check. Das gilt nicht nur für die Menschen sondern auch für die Tiere. Hier ist es auch wichtig, sich schlauzumachen, welche Vorschriften für diese gelten. Manche Tiere darf man nur eingeschränkt oder überhaupt nicht mitbringen.
Wichtig bei einem Auslandsumzug ist auch, was mit dem Besitz geschieht. Ist der Aufenthalt befristet? In diesem Fall kann es sinnvoller sein, die Möbel und Geräte einzulagern, bis man wieder zurückkehrt. Dies kann bei Freunden in ungenutzten Kellerräumen sein oder in klimatisierten Lagern, wie sie viele Speditionen anbieten. Das hat den Vorteil, Schutz vor Nässe und Tieren zu bieten. Auch wenn man keine dauerhafte Rückkehr beabsichtigt, kann es besser sein, sich von vielen Dingen zu trennen. Wozu altersschwache Möbel oder Waschmaschinen teuer mittransportieren, wenn man sie dort für ähnliche Kosten neu kaufen kann?