Kinder haben seit jeher die bunteste und kreativste Phantasie aller Menschen.
Wer kennt nicht die Geschichten aus der Kindheit, bei denen sich alltägliche Objekte zu irrwitzigen Monstern formten oder ein Schatten zu einer guten Fee mutierte. Meist sind diese Geschichten jedoch beängstigend und zeuge von den vielfältigen und namenlosen Schrecken der Kindheit. Wenn der Wald nach einem zu greifen scheint, oder die wandfarben farbmuster bilden aus denen unzufriedene Geister Böses verheißend herauszufliesen scheinen dann hilft oft nur die Flucht in die schützenden elterlichen Arme. Wenn die Mutter sich dann verwundert fragt, was den das arme Kind so entsetzlich schrecken konnte, kommt kaum einmal eine Antwort die sie verstehen kann. Denn diese Schrecken sind rational nicht zugänglich und können nur mit der Zeit verschwinden.